Julian schreibt:
Musik Notizen 24.4.
• Oratorium: größere, mehrteilige Komposition auf einem geistlichen Text für Solostimmen, Chor und Orchester. Wird im Gegensatz zur Oper nicht szenisch aufgeführt
• Operette → unterhaltend, leichte, lockere Handlung, spielt immer in der Welt der Schönen und Reichen. Komödie unter den Opern, auch mit Tanzeinlagen
• Mitte 19. Jahrhundert: Erste Operetten v. Jacques Offenbach → später sehr bekannt: Johann Strauss
• Oper: kein gesprochener Text, eine in Musik gefasste Bühnenhandlung
• Musical: Tanz, Musik, Gesang, Musik kann elektronische Instrumente dabeihaben und muss nicht vom klassischen Orchester gespielt werden. Ausstattung! Oper kann auch auf einer nahezu leeren Bühne aufgeführt werden.
• Gibt es erst seit Mitte des 20. Jahrhunderts
Für Musikhörbeispiele
Zeitliche Einordnung mit Begründung
Gattungseinordnung mit Begründung
polyphon → Romantik; Sinfonie, aber merkwürdige Besetzung wegen Klavier und Orgel
Instrumentenkunde: Besetzungen Mahler, Haydn, Mozart
• Romantik: Es kommt ein aufgewühltes Gefühl mit rein. Die Romantik ist mehr von Gefühl en durchdrungen als die Klassik, wo sich mehr an Strukturen und Formen gehalten wurde. Extreme dynamische Kontraste. Die Harmonik wird ausgeweitet und dadurch gefühlslastiger. Längere Melodien. Große Besetzungen, auch mit Orgel und Klavier.
• Die Formen der Klassik werden in der Romantik aufgebrochen: Länge der Werke, Besetzungen, die Normen der Klassik werden viel offener behandelt.
• Kontrapunkt: mehrere Stimmen, die unterschiedlich einsetzen in Imitation oder Kanon. Imitation und Kanon sind kontrapunktische Schreibweisen, die nichts anderes als die polyphone Schreibweise sind. Ein Thema, das durch alle Stimmen geht und unterschiedlich verarbeitet wird. z.B. eine Fuge
• Sonatenhauptsatzform: Dialogstruktur, Gespräch zwischen zwei Themen, Form als grobe Richtschnur. Es gibt auch viele Komponisten, die sehr frei mit der Sonatenhauptsatzform umgegangen sind. Die zwei Themen werden miteinander verarbeitet und geraten in Konflikt miteinander. Thema geistert durch die Stimmen. Thema ist nur als solches sinnvoll, wenn es eine gewisse Penetranz besitzt.
• 9. Sinfonie Beethoven: Aufbrechen der Formen durch Verwendung eines Chors, obwohl die Sinfonie eigentlich eine Instrumentalmusik ist.
• Camille Saint-Saëns ist das für Frankreich, was Beethoven für Deutschland ist. „Karneval der Tiere.“
• Hector Berlioz „Symphonie fantastique“
Yannick schreibt:
Musik 24.4.2013
Oper und Oratorium
Bei der Oper wird die Bühnenhandlung in Musik gefasst, im Gegensatz zur Operette wird in der Oper nicht gesprochen. Eine Ausnahme bildet die Zauberflöte, in der gesungen sowie gesprochen wird. Die Zauberflöte wird deswegen als Singspiel bezeichnet. Die Oper beinhaltet im Vergleich zur Operette „ernste“ Themen z.B. Pazival,Tristan und Isolde (Richard Wagner).
Das Oratorium ist eine Oper ohne szenische Aufführung. Der Chor nimmt eine zentrale Stellung ein. Die Themen basieren zu meist auf Texten des Alten und Neuen Testaments.
Operette
Der Text wird gesungen und gesprochen zudem werden in der Operette häufig Tanzeinlagen verwendet. Die Inhalte der Texte sind „leicht“, „komisch“ und basieren oft auf einer Liebesgeschichte. Die Operette dient der Unterhaltung und spielt wie In der „Fledermaus“ von Johann Strauss in der Welt der Schönen und Reichen. Die Operette ist quasi die „Komödie“ in der Musikwelt.
Musical
Während bei der Oper und Operette ein „gewöhnlich“ klassisches Orchester mit „herkömmlichen“ Instrumenten besetzt, eingesetzt wird, werden im Musical elektronische Instrumente und Hilfsmittel verwendet. Das Orchester muss nicht mehr zwingend „klassisch“ besetzt sein. Mehr als in der Operette werden im Musical vermehrt Tanzeinlagen verwendet. Die Ausstattung eines Musicals ist meistens sehr „bildlich“. Beispiel sind „Poggy and Bess“ und König der Löwen.
Musikbeispiel:
a)Höreindruck: Auffällig waren die Laustärke und die Besetzung. Dynamisch befand sich das Stück fast nur im „Forte“ – „Fortissimo“ Bereich. Zu hören waren zudem kurze Solostellen von Blasinstrumenten. Die Besetzung des Orchesters war deshalb „außergewöhnlich“, weil eine Orgel und ein Klavier zu der Besetzung gehörten. Weiterhin war über die Höranalyse zu ermitteln, dass in dem Stück Kontrapunktische (Kontrapunkt siehe unten) und motivisch thematische Arbeit angewandt wurde.
b)Aufgrund der „ausgeweiteten“ Besetzung des Orchesters und der dynamischen Extremität, lässt sich das Stück in die Romantik einordnen. Charakteristisch für die Romantik war das überwinden von Grenzen und die Steigerung in unermessliche. Zudem ist für die Romantik ein wichtiges Merkmal: das ausreizen der Harmonik (wie auch im Beispiel zu hören war). (Besonders wird dies bei Wagners „Tristan“ ersichtlich, dass man in der Romantik begann, die Funktionsharmonik immer mehr auszureizen). Auch vermittelt die Musik der Romantik starke Emotionen und Gefühle.
Komponist des Beispiels ist „Saint-Saens“ (Wichtiger Komponist für die Franzosen. Saint- Saens ist „Nationalstolz“ der Franzosen). Bei dem Stück handelte es sich um die Orgelsymphonie No.3 in C -minor.
Kontrapunkt:
Kontrapunkt bedeutet „Note gegen Note“. Voraussetzung für einen Kontrapunkt sind mehrere Stimmen. Die Stimmen setzen zeitlich verschieden ein. Die 1. Stimme beginnt mit dem Thema, dann die zweite, die dritte usw. Während die zweite Stimme das Thema spielt beginnt die erste Stimme mit einem neuen Teil. Das zusammenklingen des neuen Teils der ersten Stimme, mit dem Thema das in der zweiten Stimme gespielt wird, bezeichnet man als Kontrapunkt. Besonderen Ausdruck findet der Kontrapunkt in den Fugen. Man spricht von der „ Kunst der Fuge“. MTJ: bei wem und in welchem Zusammenhang??
Prägend für eine Symphonie ist, die Anwendung der Sonatenhauptsatzform. Hier ist das wesentliche, dass zwei Themen im „Dialog“ stehen.