Lena schreibt:
THEMA: AKUSTIK
Was ist ein Ton?
Ein Ton besteht aus:
* Schwingung (wird gemessen in Hertz)
Im Weltall sind keine Töne vorhanden, da dort keine Luft vorhanden ist, also um einen Ton erzeugen zu können, benötigt man Luft (Versuch: Glocke in der ein Wecker ist, der klingelt. Wenn man dort die Luft heraussaugt entsteht ein Vakuum und das Klingeln des Weckers wird leiser)
*Frequenz (= Tonhöhe) ist die Anzahl der Schwingungen pro Sekunde (wenig Schwingung-tiefer Ton, viel Schwingung hoher Ton)
Je größer der Ausschlag des Tones desto lauter der Ton. Dies nennt man Amplitude (= Lautstärke)
Ein Ton setzt sich aus mehreren Frequenzen zusammen, diese mehreren Töne nennt man Partialtöne oder Obertöne.
Es schwingen also immer andere Töne mit. Je nachdem, wie stakrt die einzelnen Töne mitschwingen, entstehen verschiedene Klangfarben (z.B. wie eine Violine oder eine Klarinette oder ein Kontrabass); durch künstliches Abmischen der Obertöne können Klänge synthetisch erzeugt werden. Das tut man vorwiegend in der elektronischen Musik. Jedoch gibt es einen Ton der keine mitschwingenden Obertöne hat, der sogenannte Sinuston. Er ist aber nur künstlich erzeugbar (z.B. bei Hörtests).
OBERTONREIHE ( Naturreihe)

Die Naturreihe erkennt man bei den verschiedenen Instrumenten an verschiedenen Phänomenen. Bei der Querflöte wird z.B. in die Oktave überblasen, weil im Klangspektrum der 2. Oberton recht stark ist. Bei der Klarinette sind die ungeraden Obertöne sehr stakrt - deswegen duodezimiert sie. Die Blechblasinstrumente funktionieren auch auf der reinen Obertonreihe.
Die Töne 2,4 und 8 sind Oktaven. So geht das auch bei Quinten usw. weiter.
Berechnen können wir hier auch die Frequenzen. a1 = 440hertz. Eine Oktav. Höher 880
Wenn man Quinten „übereinander stapelt“ gelangt man zum Grundton zurück. Dafür benötigt man 7 Oktaven (gut zu sehen auch beim Quintenzirkel).
Frequenzen berechnen:
Grundfrequenz= x
x* 3/2 (hierbei ist die 3/2 die Quinte)
X*(3/2)x12=129,7
X*2x7=128 (=7 Oktaven)
Rein Mathematisch ist dort also ein unterschied von etwa 1/4 Ton.
Dies entdeckte der griechische Mathematiker Pythagoras, er schrieb es auf und entdeckte es. Das ausrechnen von Tönen nennt man pythagoräisches Komma.
128 wäre also ein C
129,7 wäre ein His
Diese nicht Übereinstimmung nennt man syntonisches Komma, wobei das Komma die rechnerischen Unterschiede beschreibt.
Lösungsmodelle:
Im Barock hat man eine reine Terz gewollt, dafür hatte man aber eine unreine Quinte, heute hat man den Mittelweg zwischen beiden gesucht und gefunden. Das Komma wird gleichmäßig über alle Intervalle verteilt. So sind die 12 Quinten je um ein Zwölftle pythagoräisches Komma zu klein.Das hat zur Folge, dass außer der Oktave kein Intervall mehr mathematisch und klanglich rein ist.
Zusammengefasst: 12 Quinten geben nicht gleich 7 Oktaven (=syntonisches Komma)
Wann sind Töne Musik?
Definitionssache
Wenn es von „Mensch“ gemacht ist.
Musik ist zwecklos (Kommentar MTJ: wie meinen Sie das????)