Overblog Alle Blogs Top-Blogs Mode, Kunst & Design
Edit post Folge diesem Blog Administration + Create my blog
MENU

Werbung

Nützliches von Benedikt

Benedikt J. hat eine sehr ausführliche Fachbegriffliste erstellt. Etliches von dem, was da drin steht, werden Sie weder für die Klausur noch die Hospitationsprüfung brauchen. Wer es gerne erschöpfend ausführlich geklärt haben möchte, ist hier goldrichtig.

 

 

Fachtermini Musik

 

Melodie

Eine Melodie (von griech. melos = Lied und odé = Gesang) ist in der Musik die geordnete Folge von Tönen verschiedener Höhe mit bestimmtem Takt und Rhythmus, die als selbständige, in sich geschlossene Gestalt gebildet ist. Sie ist gewöhnlich in verschiedene Abschnitte gegliedert und in der Vokalmusik von einem Text unterlegt.

 

Harmonie

Der Begriff „Harmonie“ wird in der Regel dort verwendet, wo man neben einer bestimmten Regelmäßigkeit in der Anordnung einzelner Objekte bzw. ihrer Teile noch einen Sinn, eine Wertbezogenheit anzumerken glaubt.

ñ   speziell in der Musik einen Teilbereich der Harmonik, speziell verwendet man „Harmonie“ im Sinne von Akkord; als „harmonisch“ werden Akkorde mit Harmonischen bzw. Obertönen des Grundtons empfunden; .

 

Rhythmus

n der Musik bezeichnet der Begriff Rhythmus (griechisch ῥυθμός) allgemein die zeitliche Struktur der Töne und speziell eine Folge von Dauern und Pausen. Betrachtet man Musik als 2D-Diagrammmit der Zeit auf der X-Achse und der Tonhöhe auf der Y-Achse (vergleichbar mit der Notenschrift), so bezeichnet Rhythmus die horizontale Struktur. Die dazu senkrechte vertikale Komponente entspricht in diesem Bild den Harmonien. In dieser Darstellung kommt ebenfalls die Unabhängigkeit von Rhythmus und Harmonie zum Ausdruck.

 

Dynamik = Lautstärke

Mit Dynamik wird in der Musik die Lehre von der Tonstärke (physikalisch: Lautheit) bezeichnet. Dabei unterscheidet man

ñ   einheitliche Lautstärken (Stufen),

ñ   gleitende Veränderungen der Lautstärke (Übergänge),

ñ   abrupte Veränderungen der Lautstärke (Akzente).

Die meisten Dynamikanweisungen sind in italienischer Sprache; seit dem 19. Jahrhundert finden sich jedoch auch vermehrt Angaben in der jeweiligen Sprache des Komponisten.

Unterschiedliche Tonstärken werden auf den verschiedenen Musikinstrumentenunterschiedlich ausgeführt: bei Streichinstrumenten wird der Druck und die Geschwindigkeit des Bogenstrichs verändert, Bläser variieren den Druck und die Menge des Luftstroms. Die Dynamik der Zupf- und Schlaginstrumente wird, wie auch beim Klavier, durch die Härte des Anschlagsbestimmt.

In der modernen Notationwird die Tonstärke mit kursiven Buchstaben und Zeichen unter dem Notensystem notiert. Dynamische Bezeichnungen können auch substantivisch gebraucht werden: Das Forte zum Beispiel ist eine Bezeichnung für jenen Teil eines Musikstücks, der mit großer Lautstärke vorgetragen wird, ebenso kann man von einem gewaltigen Orchestercrescendo sprechen.

 

Notenwert = Länge einer Note

Der Notenwert einer Note gibt in der Musik Aufschluss über ihre Tondauer im Verhältnis zu weiteren Noten. Die Ableitung der absoluten Tondauer einer Note kann nur in Verbindung mit einer Tempoangabe erfolgen, da die Notenwerte selbst nur das Verhältnis der Notenlängen zueinander anzeigen. Die verschiedenen Werte werden in der Notenschrift durch unterschiedliche Notenzeichen angezeigt.

 

Wiederholung

Exakte Wiederholung des Motivs oder eines bestimmten Abschnittes auf derselben Tonstufe und in derselben Stimme!

 

Kanon

Kontrapunktisches Werk, in dem eine Stimme nach der anderen einsetzt und die erste Stimme exakt nachahmt (auf derselben Tonstufe)

Kanon bezeichnet ein kontrapunktisches Werk, in dem eine Stimme nach der anderen einsetzt und dabei die erste Stimme exakt nachgeahmt wird. Dabei nennt man die führende Stimme Dux (lateinisch: Führer), die kopierende Stimme Comes (lateinisch: Begleiter). Man unterscheidet zwischen strengem Kanon, Zirkel-, Spiral-, und Rätselkanon.

 

Sequenz

Der Begriff Sequenz (lat. sequentia, „Folge“) bezeichnet in der Musik:

1.    die mindestens zweimalige versetzte Wiederholung (auf einer anderen Tonstufe) desselben Motivs; dabei werden zwei Gattungen unterschieden:

ñ   bei der tonalen Sequenz wird innerhalb der Tonart sequenziert, so dass die Intervalledes Motivs(kleine/große Sekunden; kleine/große Terzen) sich ändern;

ñ   bei der realen Sequenz werden alle Intervalle des Motivs identisch verrückt, so dass die Tonart sich ändert;


Imitation

Mit „Imitation“ (lateinisch imitatio ‚Nachahmung‘) wird in der Musik das Auftreten eines Themas(soggetto) oder Motivsin einem Musikstücknacheinander in verschiedenen Stimmen (auf einer anderen Tonstufe) bezeichnet. Dabei kann das Thema auch leicht verändert sein.

Tritonus

 

 

Diminution

Beschleunigung einer Tonfolge durch kürzere Notenwerte

lat. Substantivierung von "diminuere": Verkleinerung. Im Gegensatz zu "Diminuendo" auf den Rhythmus einer Tonfolge bezogen, die durch verkleinerte (kürzere) Notenwerte beschleunigt wird. Der Augmentation (Verlangsamung durch vergrößerte Notenwerte) entgegengesetzte Technik

 

Augmentation

Unter Augmentation versteht man in der Musik die Vergrößerung des Zeitwertes einer Notenfolge in Bezug auf eine motivisch verwandte. Wird ein Thema augmentiert, wird die Note um ihren eigenen Wert verlängert; so wird aus einer Viertel- eine halbe Note oder aus einer halben eine ganze Note. Wird der Wert der Noten jedoch verkleinert, spricht man von Diminution. Dieses Verfahren wird häufig bei der Komposition einer Fuge angewandt.

 

Krebs

Ein musikalischer Krebs oder Krebsgang ist das Rückwärtsspielen einer Notenpassage (das Spiegeln an der Vertikalen). Besonderer Beliebtheit erfreuen sich musikalische Krebse in der Dodekaphonie sowie im Barock, etwa im Kanon(Krebskanon) und der Fuge.

Umkehrung

eines Themas oder Motivs

das Vertauschen der Tonhöhenbewegungsrichtung (das Spiegeln an der Horizontalen) einer musikalischen Passage. Beliebtheit erfreuen sich derartige Umkehrungen in der Dodekaphonie sowie im Barock etwa der Fuge .Dabei wird die umzukehrende Stelle an einer, festgelegten (vom Komponist willkürlich) „horizontalen Achse“ gespiegelt, dh. Wenn die Tonfolge vorher nach oben gingen gehen sie danach nach unten. Die Umkehrung kann an jedem beliebigen Ton anfangen. Von dort aus setzt man die Intervalle in die andere Richtung. .. mehr auf http://w-w-w.ms/a2qaww#4597315

 


Krebsumkehrung

beim Krebs spielt man die Melodie von hinten nach vorne (also rückläufig oder vertikal gespiegelt). Die Umkehrung ist eine horizontale Spiegelung, alle Töne, die nach oben gegangen sind, gehen jetzt um das gleiche Intervall nach unten und umgekehrt.
Die Krebsumkehrung ist somit die Kombination von Krebs plus Umkehrung, also horizontale und vertikale Spiegelung gleichzeitig. .. mehr auf
http://w-w-w.ms/a2qaww#4586518

Polyphonie

ñ     Alle Stimmen sind gleichberechtigt, keine Stimme hat eine Melodie oder spielt ein Motiv, welches die andere nicht wiedergeben.

 

Polyphonie

Gleichberechtigktheit der Stimmen!

Polyphonie in diesem Sinn ist eine Form der Mehrstimmigkeit, bei der die einzelnen Stimmen im Wesentlichen gleichwertig sind. Dies wird erreicht, indem ein Komponist ihren Verlauf nach den Regeln des Kontrapunkts führt. Polyphone Musikstücke sind in ihrer inneren Struktur stark linear bzw. horizontal orientiert, d. h. die Unabhängigkeit der einzelnen Stimmen drückt sich darin aus, dass sie unterschiedliche Rhythmen, Tonhöhen- und Tondauerverläufe haben.

 

Homophonie

Homophoniebzw. -fonie (griechisch homophōnía, „Gleichklang“) ist die Bezeichnung für eine mehrstimmige musikalische Satzweise, bei dem eine melodische Stimme(Cantus firmus) führt und von anderen, stimmtechnisch untergeordneten Stimmen oder Instrumenten begleitet wird.

 

 

Monophonie

Monophonie(auch Monofonie; v. griech. μόνος, monos „eins“ und φωνή, phone „Klang“, also „Einklang“) bedeutet in der Musik Einstimmigkeit, also das Vorhandensein nur einer einzigen Stimme. Gegenbegriffe sind Polyphonie(mehrere Melodiestimmen) und Homophonie(eine Melodie mit begleitenden Stimmen).

 

Spiegelachse

Die horizontale Achse, an der sich bei einerm Umkehrung die Intervalle spiegeln. Bei einem Krebs könnte dies die horizontale Achse sein, an der sich der Auszug des Werkes spiegelt.

 

Taktverschleierung

Besonders in Kompositionen der Romantik kann man das irritierende Verwirrspiel der Verschleierung beobachten. Dabei wird für einige Takte das Metrumgegen den Takt verschoben:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Die Intervalle

 

 

 

Intervalltabelle

 

 

 

 

 

 

 

Bemerkung:

ñ     Bei Intervallbestimmung immer an Notation halten!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Quellen: Wikipedia und andere Musiklexika

 

Benedikt Jordan, 16. Dezember 2012

Intervallname

Ganztonschritte + Halbtonschritte

Prime

0

Kleine Sekunde

0 Ganztonschritte + 1 Halbtonschritt

Große Sekunde

1 Ganztonschritt

Kleine Terz

1 Ganztonschritt + 1 Halbtonschritt

Große Terz

2 Ganztonschritte

Quarte

2 Ganztonschritte + 1 Halbtonschritt

Tritonus

3 Ganztonschritte

Quinte

3 Ganztonschritte + 1 Halbtonschritt

Kleine Sexte

4 Ganztonschritte

Große Sexte

4 Ganztonschritte + 1 Halbtonschritt

Kleine Septime

5 Ganztonschritte

Große Septime

5 Ganztonschritte + 1 Halbtonschritt

Oktave

6 Ganztonschritte

Intervall

Bezeichnung

Bemerkung

C - Ces

übermäßige Prime

(klingend eine kleine Sekunde abwärts)

C - C

reine Prime

 

C - Cis

übermäßige Prime

(klingend eine kleine Sekunde)

C - Deses

verminderte Sekunde

(klingend eine reine Prime)

C - Des

kleine Sekunde

 

C - D

große Sekunde

 

C - Dis

übermäßige Sekunde

(klingend eine kleine Terz)

C - Eses

verminderte Terz

(klingend eine große Sekunde)

C - Es

kleine Terz

 

C - E

große Terz

 

C - Eis

übermäßige Terz

(klingend eine reine Quarte)

C - Fes

verminderte Quarte

(klingend eine große Terz)

C - F

reine Quarte

 

C - Fis

übermäßige Quarte

(Tritonus)

C - Ges

verminderte Quinte

(Tritonus)

C - G

reine Quinte

 

C - Gis

übermäßige Quinte

(klingend eine kleine Sexte)

C - Asas

verminderte Sexte

(klingend eine reine Quinte)

C - As

kleine Sexte

 

C - A

große Sexte

 

C - Ais

übermäßige Sexte

(klingend eine kleine Septime)

C - Bbb

verminderte Septime

(klingend eine große Sexte)

C - Bb

kleine Septime

 

C - H

große Septime

 

C - His

übermäßige Septime

(klingend eine reine Oktave)

C - Ces

verminderte Oktave

(klingend eine große Septime)

C - C

reine Oktave

 

C - Cis

übermäßige Oktave

(klingend eine kleine None)

Werbung
Zurück zu Home
Diesen Post teilen
Repost0
Um über die neuesten Artikel informiert zu werden, abonnieren:
Kommentiere diesen Post