Maleika schreibt:
Neben der weltlichen Musik spielte vorwiegend geistliche Musik in der Renaissance eine Rolle. Sie beinhaltete die Kirchentonarten, es kamen jedoch jetzt auch erstmals Vorzeichen hinzu die vorne vor geschrieben wurden. Die Musik war ausschließlich polyphon wodurch der gesungene Text schwer zu verstehen war. Dieses Problem des fehlende Textverständnisses wollte Papst Marcellusumgehen, durch die Einführung von einstimmiger Kirchenmusik. Als Retter der Kirchenmusik stellte sich der italienische Komponist Giovanni Pietro Aloisio Sante da Palestrina (ca.1524) raus. Er vereinte Polyphonie mit Textverständnis in der Kirchenmusik.
Messvertonungen fanden auf gregorianischen Chorälen statt aber auch weltliche Melodien wurden immer mehr als Grundlagen für Messvertonungen genommen.Die bis dahin geltende strenge Grenzen lösten sich auf.
Hörbeispiel: Palestrina – (Kyrie aus Missa "L´homme armé")):
Polyphonie
Textverständnis
Imitation/ Kanon
Klingt aufeinander abgestimmt/geplant
4 Stimmig (durchgehend)
Ästhetischer/ leichter
Melodie unten wie altes Muster
Hatte man vorher zusammengewürfelte Stimmen, die unangepasst und durcheinander klangen in der Kirchenmusik, so wurden jetzt vorwiegend Stücke, die aufeinander abgestimmt waren komponiert.
Mit diesem Palestrina-Prinzip hatte man am Ende der Renaissance Polyphonie und eine gute Stimmigkeit der Stimmen vereint.
Benedikt schreibt:
Renaissance (Wiedergeburt)
Assoziation zur Renaissance:
-Leonardo da Vinci
-Peters Dom
-Messvertonung
-Heinrich der VIII
-Michelangelo
-Martin Luther
-Botticelli
-goldener Schnitt
-Wiedergeburt der Antike (Philosophie, Schönheitsideal usw.)
Entwicklungen:
-Schießpulver.
-Erfindung des Notendrucks.
-Ökonomisch kam es in der Renaissance zur Durchbrechung des mittelalterlichen Zinsverbots und zur Abschaffung der mittelalterlichen Brakteatenwährung (MTJ: was´n das???). Dies ermöglichte einerseits den Aufstieg der frühneuzeitlichen Bankhäuser wie die der Fugger oder der Medici, andererseits bedeutete das für viele, insbesondere für die Landbevölkerung, einen beträchtlichen sozialen Abstieg. Die sich daraus ergebenden sozialen Spannungen entluden sich u. a. durch die Bauernkriege.
-Architektur (Kuppelbau usw.).
-Kunst (Zentralperspektive, Portraitmalerei (keine Realitätsferne mehr).
-Handel, dadurch werden Reichtum und Armut noch mehr geprägt.
-Weltliche Musik (Mehrstimmigkeit, es entsteht die franko-flämische Vokalpolyphonie, dadurch wird der Rhythmus einfacher, Konsonanz und Dissonanz werden klarer definiert, die wichtigsten Personen der frankoflämischen Zeit sind Josquin Desprez und Giovanni Pierluigi Palestrina).
-geistliche Musik nach wie vor wichtig - Messvertonungen.