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Schönberg

Arnold Schönberg ist einer der wichtigsten Komponisten, die uns noch beschäftigen werden (und zudem prüfungsrelevant). Gucken Sie doch mal in den Link. Da sollte sogar vormittags eine Unterrichtsbefreiung möglich sein, zumal der "Doktor Faustus" als literarisches Thema nicht minder interessant ist.

 

http://www.uni-heidelberg.de/presse/news2012/pm20120202_schoenberg.html

 

 

Samuel schreibt:

 

In der Musikgeschichtsstunde des 12.06. besprachen wir einen der drei wichtigen Kernpunkte der Musik zur Zeit der Jahrhundertwende.

Die Musik im Wien des 19. Jahrhunderts lebte auf Grund der vorrangegangenen Entwicklung (Haydn, Mozart, Beethoven, Bruckner, Mahler) in der Sinfonie. Doch wie sollte es weiter gehen? Es wuchs der Wunsch nach Radikalität.

Schönberg (ein „Fan“ von Gustav Mahler) fängt an diesem Ausgangspunkt an, doch setzt die Entwicklung anders fort.

Hörbeispiel:

Schönberg – Opus 4 Verklärte Nacht

 

http://www.youtube.com/embed/67UwwIer04U

 

(ein Ausschnitt der Berliner Philharmoniker, der Link zum kompletten Video steht in der Beschreibung)

 

Das Werk besteht aus 4 Sätzen: Grave, Adagio, Adagio und Adagio.

Zu hören sind keine schönen romantischen Elemente, im Gegenteil: Schönberg sucht die „Probleme“ und nimmt Dinge die bisher abseits lagen.

Zu Beginn des Stücks ergeben sich durch die ostinaten Bässe Dissonanzen, während das Stück ab- und anschwellt. Wir befinden uns am Anfang noch in einer klaren Tonalität (D-Moll). Diese wird jedoch von Schönberg erweitert, indem er Terzen übereinander schichtet und sich im Kontext eine komplexe Funktionsharmonik ergibt. Noch hören wir klare Motive, eine klare Rhythmik – eine klare Struktur.

So beginnt Schönberg mit den Formen herumzuexperimentieren und führt die Spätromantik (nach Mahlers 8. Sinfonie) zu ihrem Höhepunkt.

 

Hörbeispiel:

Schönberg – Gurrelieder

 

http://www.youtube.com/embed/itLYTeni-Ew

 

(erneut ein Ausschnitt der Berliner Philharmoniker, der Link zum kompletten Video steht in der Beschreibung)

 

Bei diesem Hörbeispiel sind Einflüsse des Impressionismus hörbar: Am Anfang des, im Unterricht Gehörten, Ausschnitts sind kleine Piccoloflöten hörbar, die Tauben darstellen. Alles in Allem bietet sich hier zu Beginn ein sehr tonaler, traditioneller Anfang.

Am Ende der Gurrelieder hingegen ist die Tonalität so stark erweitert, dass sie nur noch schwer zu fassen ist. Zu hören ist nicht nur ein Chor und Solisten, sondern zusätzlich noch ein Sprecher (Gattung: Melodrama), dessen Text, er spricht und singt nicht, komplett rhythmisch festgelegt ist.

Im Schlussteil wird ein klares Dur hörbar, wohin sich alles auflöst.

Von dort ab führte Schönberg die Entwicklung radikal weiter.

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A
Wer kommt morgen alles mit? Da wir keinen HU haben, können wir uns ja schon in der Stadt treffen..?
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J
Ja, ich fände es auch gut, wenn ihr da hingeht :) Ich bin ja leider noch relaxpflichtig bis Freitag.<br /> <br /> Das ist übrigens nicht verlinkt Frau Justus-Roth, nur beim anderen Blog. Markieren, Kopieren und Enter drücken sind gleich drei Handgriffe, die die Gemütlichkeitssphären eindeutig verlassen :)
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V
Find ich gut.
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