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9. Mai 2011 1 09 /05 /Mai /2011 23:07

Philipp schreibt:

 

 

Hörbeispiel von Hildegard von Bingen

 

-Eintauchen in die mittelalterliche Klangwelt

-melismatisch

-handelt vom ewigen Leben

-viele ungewöhnliche Intervall-Wendungen enthalten

-gregorianischer Choral

-

Es gibt zwei Arten von Choral:

Einmal der „normal“ gesungene Choral, das ist die musikalisch anspruchsvolle Form, und einmal das „gehobene Sprechen“, z.B. bei wichtigen Lesungen zu besonderen Gegebenheiten. Entsprechend ist Der Choral eher melismatisch oder syllabisch.

 

Wodurch definiert sich eine Tonart???

 

- Position der Halb-Ganztonschritte

- Position des Grundtones im Verhältnis zum Ambitus

- bestimmte Floskeln (=melodische Wendungen)

- zusätzlich tritt zum Grundton ein sog. Rezitationston auf („repercussio“)

 

 

 

Damals gab es 8 Tonarten oder Kirchentöne oder Modi.

 

(MTJ: kann jemand an dieser Stelle mal was anmerken allgemeiner Art zum Verhältnis von authentischen zu plagalen Tonarten?)

 

  Kirchentonarten.gif

F=finalis

R=repercussio

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Kommentare

lena 05/10/2011 15:06


Bei Wikipedia gibt es auch die Kirchentonarten als Noten geschrieben. Einfach abkopieren und in euer Heft einfügen! :)


lena 05/10/2011 15:03


Unterscheidung authentisch und plagal [Bearbeiten]

Die plagalen Modi sind im Unterschied zu den authentischen Modi an dem Präfix „Hypo-“ erkennbar.

Die Modi gab es in jeweils zwei Varianten, den authentischen Modus und den plagalen. Bei den authentischen Modi ist in der Regel kein Ton tiefer als die Finalis. Bei den plagalen Modi ist der
Tonumfang hingegen nach unten verschoben, so dass der tiefste Ton bis zu einer Quarte (hier Tetrachord genannt) unter der Finalis liegen kann. Die Finalis liegt hier also eher in der Mitte des
festgelegten Tonmaterials. In der modernen Musik hat sich das Verständnis der Modi gewandelt, sie werden heute als Skalen angesehen und verwendet, deren Tonumfang nach oben und unten prinzipiell
unbegrenzt ist. Eine Unterscheidung zwischen authentischen und plagalen Modi ist damit hinfällig.

Achtung: Die Skalen sind nicht mit den gleichnamigen altgriechischen Tonleitern identisch. Die vier antiken griechischen Oktavgattungen sind: Die Oktave von e'–e dorische, d'–d phrygisch, c'–c
lydisch, h–H mixolydisch.
Die Kirchentonarten von C-Dur abgeleitet. Abkürzungen: F = Finalis (Hauptton), R = Repercussa.


lena 05/10/2011 15:02


Hey ihr alle. Ich kann zwar wenig zu authentischen und plagalen tonarten sagen, aber ich hab ne webside gefunden, die uns allen helfen könnte :)
http://home.arcor.de/a.schneidewind/Material/Authentisch01.pdf

Liebe grüße


e-heft-11 05/15/2011 17:05



toller link, nützt uns aber gar nichts